Montag, 22. Mai 2017

was wäre wenn...


Ganz abgelegen irgendwie, und doch, wenn man weiß wo sie liegt, diese Einsiedelei, dann kann man sie auch von Weitem erkennen.
Wir haben sie unlängst "besucht", sind dorthin gewandert, haben uns ein wenig auf einer der Bänke ausgeruht, haben "ihn" (den Eremiten) gesehen .. und sind dann weiter hochgestiegen, den Berg hoch, schwitzend..
Und doch waren die Gedanken noch eine gute Weile dort.

In Wirklichkeit kann man ja nicht von einem Einsiedler sprechen, oder? Ist er doch sogar im Ausflugsratgeber vermerkt. Also .. na, wirklich ..
Er lebt dort, hat einen Hund bei sich, und rund um die Eremitage einen Zaun gezogen, ein "PRIVAT"Schild hängt am Eingang, gut also Betreten verboten.
Neugierige Blicke verhindert dieses Schild natürlich nicht, im Gegenteil, es lockt, es zieht an.
Menschen sind so - werden sie auf quasi Verbotenes hingewiesen, ist genau das dann besonders interessant, oder?
Was meint ihr.

Einsiedelei.
Kann ich mir das vorstellen?
So ganz alleine? Nein - aber zu Zweit, mit einem Herzensmenschen? Oder Herzenstier? Abseits von Fernsehen, Radio, Internet! Juhuiii! ja, schreit da gleich alles, wobei - ohne Internet? Hm, dann gäbe es auch kein Forum, kein bloggen, kein teilen .. hm, ob mir das auf Dauer so gut gefallen würde?

Wie könnte das aussehen - so ein Jahr in einer Einsiedelei.
Ein Monat
eine Woche
eine Woche vielleicht?

Gibt es dort die Annehmlichkeiten einer funktionierenden Toilette? Fließendes Warmwasser? Strom?
..
auf wieviel könnte ich verzichten, wenn ich dadurch anderes erhielte?



Sonntag, 21. Mai 2017

Das Leben glücklich denken

Kann das funktionieren?

"The secret" erzählt davon und ich habe das Buch schon lange im Regal.
Jetzt begegnete es mir wieder ganz zufällig an anderem Ort..
und ich blättere und denke, und da wir ja Magneten sind und alles wieder zu uns zurück kommt...

Was wünsche ich mir?



Dienstag, 16. Mai 2017

und weiter?



..

vor der Türe stehen
hineingehen?
stehen bleiben?
weggehen?
..
was jetzt
 
 
 
 

Sonntag, 18. September 2016

Abschied vom Sommer

.. so schön ..
Die Hitze, das Wasser, unendlich weit ging der Blick.
Das Meer.
So sauber, so klar, grün und blau spiegelnd, so kühl umschmeichelnd.
Es waren stille Tage.
Voller Ruhe, endlich, Durchatmen.

Wie wär's ..
dürfte man mehr davon haben. Mehr freie Zeit, mehr, um einfach zu sein?
Wie wär's ..
hätte man anstelle eines "Einkommensplatzes" - Platz um das zu tun, was man liebt, was die Seele aufjauchzen lässt. Was einem erfüllt ...
Ginge das?
Gibt es das?
Irgendwann?
Verschoben?
..

Freitag, 19. August 2016

Nahrungsmittel für den Geist

 
Gnome, Zwerge, Geisterwesen
geht man durch den Wald und ist abseits von Alltaggedanken-Denkerei
dann kann es schon einmal vorkommen
(oder auch öfter)
dass sich unvermittelt
ein Grashalm, ein Ästchen am Wegesrand bewegt
ganz einfach so
auch wenn kein Windhauch da war
..
das kommt vor
...
und schon ist man mittendrin
in einer der Innenwelt Geschichten
..
un-mittel-bar
 

Mittwoch, 17. August 2016

Mono/Dialoge im Inneren

Kennt das jemand?
Man geht, geht Schritt für Schritt und irgendwann stellt sich eine Art von innerem Dialog ein.

Unlängst wieder ist mir das "passiert".
Erst letzten Montag.
Eine kleine (3 Stunden lange) Wanderung durch den nahen Wald im Bezirk Mödling.

Ich muss dazu anmerken, dass ich nicht gerne bergauf gehe, Rad fahre, laufe .. nichts dergleichen. Da aber der Figur zuliebe solche Aktionen auch sein sollten und müssen, tja, dann tut man, bzw. ich in dem Fall, so etwas eben.

Ich ging also bergauf - der Weg war mir nicht bekannt, ich schwitzte, die Jeans klebte an mir, genau
wie die Haare an Stirn und im Nacken an mir klebten, ein unangenehmer Zustand.
Und dann begann in etwa folgendes Gespräch:
Ich und mein innerer Schweinehund, mein Alien, meine innere Diva - die Stimme

"Wieso tu ich mir das an"
** Geh einfach weiter
* aber wieso denn, wozu soll das gut sein
** es ist gut, du wirst es merken, alles ist gut, tu einfach, frag nicht
* ich hasse es zu schwitzen, es ist un-an-ge-nehm
** stell dich nicht so an
* es ist gruselig hier, der Weg ist unklar, ich kenne mich hier nicht aus, weiß nicht wie weit es noch ist, und überhaupt weiß ich nicht wie lange ich noch hier herumtraben muss.
* Ach, ist mir egal, ich geh nur noch ein paar Minuten und wenn ich bei der nächsten Biegung noch immer nicht weiter sehe, dann geh ich zurück
** schweigen **
* ok, noch ein Stück, dort hinten wird es heller, ich glaub ich bin bald oben
** du schaffst das schon, du schaffst immer was du dir vorgenommen hast und du weißt ja auch warum du das tust
* trotzdem
** trotzdem bist du schon fast oben, du machst das ganz prima

Und als ich dann beim nächsten Anflug von etwaigen Aufhörtendenzen angelangt war, teilte sich der Wald und zeigte mir - dass ich es doch tatsächlich geschafft hatte.
Vor lauter Herumgemotze war mir gar nicht aufgefallen dass ich - endlich oben war.

Was für ein wundervolles Gefühl!!

 




Donnerstag, 11. August 2016

Neubeginn


Wieder einmal..

Sitze ich hier und überlege mir was und warum überhaupt - ich ein Blog beginne.
Was habe ich mitzuteilen, wem und wieso?
Wen sollte das überhaupt interessieren?
Wie lange werde ich diesmal dabei bleiben, werde mir etwaige Negativkommentare nicht zu Herzen nehmen, werde vielleicht ungebetene Störenfriede einfach ignorieren, gegebenenfalls Kommentare einfach verweigern, sprich abschalten.

Wieder einmal ..

Dieses, unser Leben, ist wundervoll.
Hast du schon einmal darüber nachgedacht?

Wir dürfen in dieser Welt leben, wir dürfen täglich die Wunder betrachten, erfühlen und doch - sehen wir meistens/fast immer/alles als ganz selbstverständlich an.




Passiert es dir auch, dass du dich oft am Negativen festklammerst?
Das bedauerst, oder kritisiert, was dir alles NICHT gefällt?
Ja, das kann ganz schön lange dauern und dich und die Wahrnehmung festhalten.

Aber wenn man das tut, dann hat man keine Zeit, keinen Platz für das Schöne, ist ja eigentlich logisch, oder?

Stecken wir unsere Energie in etwas, egal was es auch sein mag, dann sind wir genau dort.

Aber zum Glück haben wir Menschen ja die Fähigkeit zu denken, und wir haben ein Bewusstsein. Wir haben Emotionen und Gefühle.
Wir sind ganz schön reich ausgestattet, richtig?

Also dann machen wir uns daran.
Wagen wir etwas.

Denken wir Positiv!

Doch, doch, das geht. Und es geht sogar gut.

Starten wir.
Ich starte.
Bist du dabei?

Ich freue mich